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Miljana Cosic machte die entscheidenden Dinger
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- Veröffentlicht am Dienstag, 31. Januar 2012 13:14
Mit einer „kleinen Favoritenrolle" waren die „TuSsies" nach Albstadt gefahren. Gewarnt durch den Sieg des Gegners beim Tabellenführer holte sich Neunkirchen mit eine kämpferischen Mannschaftsleistung den Sieg.
HSG Albstadt - TuS 1860 Neunkirchen 25:27 (16:15). Im ersten Rückrundenspiel am 15. Januar beim TV Möglingen musste Neunkirchen gleich auf vier Stammspielerinnen verzichten. Lea Schuhknecht (Anriss des hinteren Kreuzbandes), Nathalie Hochscheid (Finger gebrochen), Miljana Cosic (Grippe) und Karoline Gawron (beruflich verhindert) konnten nicht eingesetzt werden. Das bekannte Ergebnis: Eine 34:35 Niederlage. Beim ersten Heimspiel am 21. Januar war von den Vieren Miljana Cosic wieder dabei. Das Ergebnis: Ein 35:30 Sieg. Nur eine halbe Stunde später kam die überraschende Nachricht. Schlusslicht Albstadt gewann sensationell in Waiblingen mit 27:23 (!). Für TuS-Trainer Mirko Pesic die Bestätigung: „In dieser Liga kann momentan jeder jeden schlagen.
Im Spiel gegen Albstadt ging es während den gesamten 60 Minuten eng zu. Zunächst führte Neunkirchen 6:4 und 11:9. Keine Mannschaft konnte sich jedoch mal mehr als einen Zwei-Tore-Vorsprung erarbeiten. TuS-Trainer Mirko Pesic: „Ein komplett ausgeglichenes Spiel." Bis auf die Schlussphase. Beim 22:23 Rückstand hatte Neunkirchen mit nur vier Spielerinnen auf dem Feld die stärkste Phase, kämpfte super in der Abwehr und Cosic erzielte das 23:23. Über 23:24; 24:24; 25:24; 25:25 und 26:25 blieb es bis zur 58. Spielminute mehr als eng.
Wieder war es Cosic, die sich den Ball „klaute", nach vorne preschte und zum erlösenden 27:25 einnetzte. Pesic hätte „mit einem Unentschieden leben können", doch er lobte seine Mannschaft für die großartige kämpferische Leistung gegen diesen gleichwertigen Gegner. Dass Aleksandra Jelicic einige „Fahrkarten schoss" und mit nur zwei Feldtoren (und einem verworfenen Siebenmeter) „unterirdisch" erfolgreich war, führt er nachsichtig auf den Einzug ihrer männlichen Landsleute bei der der EM in Serbien zurück: „Da hat sie wohl etwas gefeiert." Am 11. Februar kommt mit Herrenberg wieder eine Mannschaft, die nach ihrem Sieg gegen den Tabellenführer Waiblingen hoch motiviert und als Tabellennachbar zurzeit ärgster Konkurrent um den angepeilten fünften Tabellenplatz ist.
fha
Quelle: Saar.amateur vom 31.01.2012




