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SZ-Bericht vom 16.04.2010:
Die Frau aus dem Che-Guevara-Museum
Handball: Die Kubanerin Teresa Stolz-Ramos spielt beim Regionalligisten TuS Neunkirchen
Teresa Stolz-Ramos wirft beim Handball-Regionalligisten TuS Neunkirchen regelmäßig viele Tore. Nur das kalte deutsche Winterwetter in den vergangenen Monaten ärgert die 35-Jährige von der sonnenverwöhnten Insel Kuba.
Von SZ-Mitarbeiter Stefan Regel
Neunkirchen. Wenn Teresa Stolz-Fernandez lacht, scheint sofort ihr Temperament durch. Dann blitzen und strahlen die Zähne von links nach rechts, ihre gute Laune ist ansteckend. Dabei schlug gerade in diesem Winter das deutsche Wetter der 35-jährigen Handballerin mehr als einmal aufs Gemüt. Teresa, die vor ihrer Hochzeit Yurién Ramos Fernandez hieß, stammt von der sonnenverwöhnten Insel Kuba. Da machen ihr graue Wolken, Dunkelheit um 17 Uhr oder kalter Nieselregen ganz schön zu schaffen.
„Manchmal werde ich da ganz traurig. Drei Tage ohne Sonne – so etwas gibt es auf Kuba nicht“, sagt Stolz-Fernandez, die in der Regionalliga beim TuS Neunkirchen spielt. Dort macht sie für gewöhnlich eins: Tore werfen. Die Kreisläuferin geht dahin, wo es weh tut. Und trifft meistens. „Wenn ich den Ball habe, gibt es entweder Siebenmeter oder ein Tor. Das sage nicht ich, sondern die Kollegen“, meint die Handballerin schmunzelnd.
Potenzial für die 2. Liga
Auch ihr Trainer Mirko Pesic lobt die Rechtshänderin, die schon seit 2001 in Neunkirchen spielt: „Sie schont sich nie, zeigt immer eine tolle Einstellung. Im Eins-gegen-Eins ist Teresa nicht auszuschalten, mit mehr Training könnte sie locker in der 2. Liga spielen.“ Einen besonders guten Tag erwischte sie in dieser Saison beim 28:24 bei der HSG Mörfelden-Walldorf. „Neun Versuche, neun Tore, dazu drei Siebenmeter herausgeholt, das war schon besonders“, erinnert sich Pesic.
Besonders ist auch die Lebensgeschichte von Stolz-Fernandez: Sie stammt aus Santa Clara auf Kuba, der Heimatstadt von Ernesto „Che“ Guevara. Und als sie ihren spanisch sprechenden Mann Siegfried Stolz mit 19 Jahren im Che-Guevara-Museum kennenlernte, sollte sich auch in ihrem Leben Revolutionäres vollziehen. Sie schrieb sich mit dem Homburger Diplom-Ingenieur Briefe – und mit 24 kam sie nach Deutschland.
Seit sie 14 ist, spielt Teresa Fernandez Handball. „Das Erste, was mein Mann in Deutschland machte, war, mich bei einem Handballverein anzumelden“, erzählt Stolz-Ramos. Beim SSV Homburg-Erbach spielte sie aber nur eine Saison lang bis 2001. Mittlerweile gehört sie zum Stamm-Inventar der TuS-Frauen. Und auch ihre dreieinhalbjährige Tochter Christel Ainara wirft den Handball gerne durch die Gegend.
Die „Könige der Karibik“
Neben Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen, hört die Servicekraft gerne Salsa-Musik. „Das hilft mir bei diesem Winterwetter. Und über Satellit haben wir sogar kubanisches Fernsehen. So bin ich immer in Kontakt mit der Insel“, berichtet Teresa und lacht erneut. Einmal pro Woche telefoniert sie mit Mama Andrea und Papa Luis. Und im Sommer geht es mit der Familie für drei oder vier Wochen in die Heimat. Zigarren, die Altstadt von Havanna, die Musik und das Wetter sind Dinge, die mittlerweile auch viele Touristen anziehen. „Die Leute in Kuba leben gut, auch wenn sie nicht alles haben. Unser Motto ist: Wir leben heute, was morgen ist, interessiert nicht. Wir sind die Könige der Karibik“, sagt Stolz-Ramos wieder mit einem breiten Grinsen.
Sie bemerkt aber auch Veränderungen auf der Karibikinsel: „Seit Fidel krank ist, ist es etwas besser – alles etwas offener.“ Fidel, das ist der legendäre Machthaber Fidel Castro, von 1959 bis 2008 Regierungschef auf der Insel. Und Teresa wäre keine echte Kubanerin, wenn sie den „Maximo Lider“ nicht schon einmal gesehen hätte. „Es war bei einer Rede in ihrer Heimatstadt. Ich war zwar weit weg, aber ich habe ihn gesehen“, erinnert sich die 35-Jährige, ehe wieder ein Lächeln ihre Lippen umspült. Das scheint fast festzementiert, auch wenn Teresa vom 1. November 1999 erzählt. „Mein Mann hat mich geweckt, ich bin raus - und habe das erste Mal Schnee gesehen. Ich fühlte mich wie ein Kind.“
Ob auch die Zukunft Revolutionäres bringt - es scheint eher unwahrscheinlich. Mehr als zweimal Training schafft Teresa nicht. Und da auch ihre Teamkolleginnen nicht jeden Tag trainieren können, ist der Aufstieg für den TuS Neunkirchen unwahrscheinlich. Die Tabellenführung in dieser Saison – sie war eine Momentaufnahme. Da steckt Stolz-Ramos ihre sportlichen Ziele bei der besten saarländischen Frauenhandball-Mannschaft lieber niedriger. „Weiter viel Spaß im Training haben“, meint die Kreisläuferin. Und auch in Sachen Wetter darf sich die Handballerin demnächst auf schönere Tage einstellen.


TuS gewinnt Bank1Saar Handball-Trophy
SZ-Bericht vom 07.04.2010:
Halbe Kraft voraus
Handball-Saarlandpokal: TuS Neunkirchen dominiert das Turnier in Völklingen nach Belieben
Für eine große Leistung des TuS Neunkirchen fehlten beim Saarlandpokal die Gegner. Jetzt hofft die Mannschaft auf ein großes Los im DHB-Pokal, das sie stärker fordert als die saarländische Konkurrenz.
Von SZ-Mitarbeiter Janek Böffel
Völklingen. Es ist dieses alte Sportler-Gerede vom „Nur sich selbst schlagen“-Können, das immer wieder dann kommt, wenn eine Mannschaft vor einem Spiel allzu klarer Favorit ist. Dann, wenn die Konkurrenz so sehr Außenseiter ist, dass man sich selbst zum größten Gegner erklären muss, wenn der gleichwertige Gegner auf dem Feld fehlt.
Klare Vormachtstellung
Der TuS Neunkirchen war am Montag beim Saarlandpokal in der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen so ein Favorit, und er tat den – eigentlich als Konkurrenz eingeplanten – Gegnern nicht den Gefallen, sich selbst zu schlagen. Weder der zum „größten Hindernis“ erklärte HSV Merzig-Hilbringen (20:12) im Halbfinale, noch die FSG Oberthal-Hirstein (25:13) im Finale konnten an der momentanen Vormachtstellung der Neunkircher kratzen, geschweige denn etwas ändern. Ob selbst die DJK Marpingen, die in der Liga immerhin das erste Spiel gegen Neunkirchen mit 34:29 gewonnen hatte, ein Hindernis auf dem Weg zum Titel gewesen wäre, schien angesichts der letzten Liga-Auftritte fraglich, aber die DJK war gar nicht qualifiziert.
Und so war es vor allem ein Lob an die Konzentrationsfähigkeit seiner Mannschaft, das Trainer Mirko Pesic danach aussprach: „Ich habe verlangt, dass sie die Gegner nicht unterschätzen, und das haben sie getan.“ Zu groß ist der qualitative Vorsprung des TuS vor den anderen Mannschaften. Selbst Ex-Nationalspielerin Ingrida Radzeviciute, die eigens früher aus Litauen angereist war, konnte sich als Teilzeitkraft schonen. „Für die Mannschaft war es natürlich schon schön“, sagte die 36-Jährige, und es war zu spüren, dass auch sie sich ein etwas fordernderes Gegner-Feld für ihre verfrühte Rückkehr gewünscht hätte. Doch so war Neunkirchen nicht einmal von seinen beiden großen Damen, Radzeviciute und Aleksandra Jelicic abhängig, die diesmal - anders als oftmals in der Liga - nicht alleine den Unterschied machten. Stärkste Spielerin des Turniers war Jelicic trotzdem.
Letztendlich waren sowohl das Halbfinale als auch das Finale schlichtweg Pflicht-Aufgaben, so sah es auch Jelicic: „Wir waren der klare Favorit und mussten das bestätigen.“ Immerhin - und das macht Hoffnung - eröffnet sich jetzt nächste Saison ein Feld aus deutlich attraktiveren Gegnern im DHB-Pokal für die Neunkircher. „Schön wäre vor allem ein Spiel zu Hause, damit wir unseren Fans was bieten können. Vielleicht zuerst ein schwächerer Gegner und dann eine große Mannschaft“, hofft Pesic. Zumindest aber ein Gegner, der die Mannschaft fordert. Und Radzeviciute überrascht dann doch mit einem etwas spezielleren Wunsch: „Nur nicht HC Leipzig. Gegen eine Mannschaft zu spielen, für die man früher gespielt hat, mag ich nicht.“ Aber Leipzig wäre immerhin ein fordernder Gegner. Wobei es ja tatsächlich nicht unbedingt ein Erstligist sein muss.
SZ-Bericht vom 06.04.2010:
HF Untere Saar und TuS Neunkirchen triumphieren bei der Trophy
Handball-Saarlandpokal: Favoritensiege beim Finalturnier in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle – Deutliche Ergebnisse in den Endspielen
Gestern stand in der Hermann-Neuberger-Halle in Völklingen das große Finalturnier zum Handball-Saarlandpokal an. Bei den Frauen setzte sich der TuS Neunkirchen durch, bei den Männern die HF Untere Saar.
Von Janek Böffel und Roland Schmidt (SZ)
Völklingen. Es könnte ein versöhnlicher Abschluss gewesen sein, auch wenn die Saison noch gar nicht beendet ist. Handball-Regionalligist HF Untere Saar hat gestern in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle den Saarlandpokal gewonnen. Im Finale der Bank 1 Saar-Trophy setzten sich die Handballfreunde gegen Ligakonkurrent VTZ Saarpfalz souverän mit 30:22 durch.
Beide, die Merziger und die Zweibrücker, trudeln in der Liga dem Abstieg entgegen. Wobei die HF Untere Saar noch eine Rechnung offen hatten, hatten sie doch beide Ligaspiele gegen die VTZ verloren. Merzig begann stark und konzentriert, setzte immer wieder gute Gegenstöße. Zweibrücken spielte im Abschluss zu ungenau, so dass es mit einer 13:9-Führung für Merzig in die Pause ging. Und anders als desöfteren in der Liga ließ sich Merzig diesen Sieg nicht mehr nehmen. Trainer Berthold Kreuser war nach dem Spiel mehr als zufrieden: „Nach dieser Runde bedeutet mir der Pokal alles.“
Im Frauen-Finale ging es für den haushohen Favoriten TuS Neunkirchen, der sich zuvor in einem vorweggenommenen Endspiel gegen RPS-Oberligist Merzig-Hilbringen mit 20:12 durchgesetzt hatte, gegen den RPS-Ligisten FSG Oberthal-Hirstein. Der TuS war gewarnt, hatte er doch schon 2000 als Regionalligist gegen den damaligen Saarlandligisten Oberthal im Saarlandpokal verloren. „Wir sind ganz sicher nicht chancenlos“, hatte auch Kreisspielerin Britta Glaser (29), die schon vor zehn Jahren dabei war, betont.
Doch Neunkirchen tat alles andere, als den Gegner zu unterschätzen. Je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher wurde der Klassenunterschied. Schon zur Pause lag Neunkirchen mit sieben Toren in Führung. Und Oberthal, das im Halbfinale keine Probleme gegen den A-Ligisten TBS Saarbrücken (23:12) gehabt hatte, fand kein Mittel mehr. So nahm Oberthals Schicksal seinen Lauf, und der TuS siegte am Ende hochverdient mit 25:13. „Wir wollten uns auf keinen Fall blamieren, und das ist auch nicht passiert“, sagte Spielmacherin Aleksandra Jelicic, die zur besten Spielerin des Finales gewählt worden war. Trainer Mirko Pesic war verständlicherweise zufrieden mit seiner Mannschaft: „Sie hat konzentriert gespielt und den Gegner nicht unterschätzt.“
Auf einen Blick
Bank 1 Saar-Handball-Trophy in Völklingen:
Frauen: Halbfinale: HSV Merzig-Hilbringen - TuS Neunkirchen 12:20, TBS Saarbrücken - FSG Oberthal-Hirstein 12:23. – Finale: TuS Neunkirchen - FSG Oberthal-Hirstein 25:13.
Männer: Halbfinale: HF Untere Saar - HG Saarlouis II 34:26, VTZ Saarpfalz - HSG Völklingen 25:19. – Finale: HF Untere Saar - VTZ Saarpfalz 30:22.
ros/jbö


Aleksandra Jelicic Saar-Handballerin des Jahres
Die Handballabteilung des TuS gratuliert ihr zu dieser Auszeichnung!
SZ-Bericht vom 05.02.2010:
Fontaine und Jelicic sind Saarlands Handballer des Jahres
Neunkirchen. Daniel Fontaine von der HG Saarlouis und Aleksandra Jelicic vom TuS Neunkirchen sind Handballer des Jahres 2009. Das hat der Handballverband Saar (HVS) gestern Abend im Rahmen seines traditionellen Neujahrsempfangs in der Stummschen Reithalle in Neunkirchen bekannt gegeben. Der 20-jährige Rückraumspieler Fontaine hatte bereits im Jahr zuvor die Auszeichnung erhalten. Der Toptorjäger des Zweitligisten hat erst vor wenigen Wochen seinen Vertrag bei der HG Saarlouis bis Juni 2011 verlängert – trotz einiger Angebote aus der Bundesliga. Jelicic ist eine der Hauptverantwortlichen für den Aufschwung beim TuS, der im vergangenen Jahr aus der RPS-Liga in die Regionalliga aufgestiegen ist. Zum ersten Mal hat der Verband gestern den Bernhard-Gill-Talente-Preis verliehen. Den Nachwuchspreis erhielten Tobias Fontaine (HG Saarlouis) und Marina Bleimehl (JSG Nordostsaar), als Nachwuchs-Schiedsrichter wurden Philipp Jäckel und Christian Staszak ausgezeichnet. cjo


Neuzugang Ingrida Radzeviciute
Die 1. Damenmannschaft des TuS freut sich, dass die ehemalige Nationalspielerin Ingrida Radzeviciute sie ab sofort unterstützen wird.
SZ-Bericht vom 27.01.2010:
Handball: Vielfache Nationalspielerin beim TuS Neunkirchen
Neunkirchen. Die Handballfrauen des TuS 1860 Neunkirchen vermelden einen spektakulären Neuzugang. Der Sechste der Regionalliga Südwest hat die 36-jährige ehemalige Nationalspielerin Ingrida Radzeviciute verpflichtet, die zuletzt in der Bundesliga für den HC Leipzig spielte. Die gebürtige Litauerin spielte 77 Mal für die deutsche Nationalmannschaft und erzielte dabei 316 Tore.
Zuvor stand Radzeviciute 65 Mal in der Auswahl ihres Heimatlandes. Von 1994 bis 2008 trug die Rückraumspielerin das Trikot des HC Leipzig und wurde während dieser Zeit viermal deutsche Meisterin, fünfmal Pokalsiegerin und hat etliche Champions-League-Spiele bestritten. Nach ihrem Abschiedsspiel in Leipzig am 31. Mai 2008 und zwischenzeitlicher Babypause trainiert die erfolgreiche Handballerin seit Dezember 2009 mit den TuS-Frauen. Sie ist die Lebensgefährtin des Fußballprofi Marcel Rozgonyi, der in der Bundesliga für Schalke und Cottbus spielte und 2008 wieder zum 1. FC Saarbrücken zurückgekehrt ist, für den er bereits von 2003 bis 2006 gespielt hatte.
Seit Montag dieser Woche ist Ingrida Radzeviciute für den TuS 1860 Neunkirchen spielberechtigt und kann somit am Samstag, 6. Februar, 19.30 Uhr, im Heimspiel gegen die DJK Marpingen eingesetzt werden. "Von ihr wird die gesamte Mannschaft profitieren", glaubt TuS-Trainer Mirko Pesic, der sich natürlich über "eine der erfolgreichsten Handballerinnen Deutschlands" in seiner Mannschaft freut. heb


Neunkircher Mannschaft des Jahres 2009
SZ-Bericht vom 16.01.2010:
Die Neunkircher Sportler 2009
Auszeichnung für Franco Bartone, Aleksandra Jelicic und die TuS-Handballfrauen
Als beste Neunkircher Nachwuchssportler 2009 sind am Freitag auch Florence Pfeffer vom SV Neunkirchen und Jonas Neurohr vom HTC Neunkirchen geehrt worden.
Von SZ-Mitarbeiter
Heinz Bier
Neunkirchen. Der Judoka Franco Bartone vom TuS 1860 Neunkirchen, die Handballspielerin Aleksandra Jelicic vom gleichen Verein und die Frauenhandball-Regionalligamannschaft des TuS 1860 Neunkirchen sind die Neunkircher Sportler des Jahres 2009. Die Preisträger wurden am Freitagabend beim Fest der Meister des Neunkircher Sportverbandes (NSV) im Bürgerhaus bekannt gegeben. Ihre Wahl war von einer elfköpfigen Jury mit Mitgliedern aus Stadtrat und Verwaltung, Vertretern der Sportpresse und Vorstandsmitgliedern des NSV getroffen worden.
Bei den Sportlern hatte Franco Bartone einen deutlichen Punktevorsprung vor den Zweit- und Drittplatzierten. Der 36-Jährige war im Oktober Judo-Saarlandmeister der Altersklasse Ü 30 in der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm im Einzel und mit der Mannschaft des TuS 1860 Neunkirchen geworden. Er hatte schon im April in Berlin seinen Titel als deutscher Einzelmeister in dieser Alters- und Gewichtsklasse verteidigt, und er war im Mai in Sindelfingen Fünfter bei der Judo-Weltmeisterschaft geworden. Der zweite Platz wurde zwei Mal vergeben. Einmal an den Wiebelskircher Rallyefahrer Uwe Gropp, der für den MSC Schiffweiler startet und im Vorjahr die Rallye-Europameisterschaft der Privatfahrer gewonnen hat, und an Badmintonspieler Marcel Reuter vom TuS Wiebelskirchen als deutscher Meister mit dem BC Bischmisheim.
Äußerst knapp verlief die Entscheidung bei den Sportlerinnen. Die TuS-Handballerin Aleksandra Jelicic, die im Vorjahr noch Zweite geworden war, hatte bei der Auswertung nur einen Punkt Vorsprung vor der Zweiten und lediglich drei Punkte mehr als die Dritte. Platz zwei bei den Sportlerinnen belegte die Leichtathletin Sabine Busch vom VfA Neunkirchen, die für die LTF Marpingen startet. Sie war im Vorjahr unter anderem deutsche Meisterin im Straßenlauf über drei mal zehn Kilometer mit der Mannschaft geworden und hatte über zehn Kilometer den siebten Platz im Einzel erreicht. Auf Platz drei kam diesmal die Sportlerin 2008, Badmintonspielerin Laura Lang vom TuS Wiebelskirchen.
Bei den Handballfrauen des TuS 1860 Neunkirchen gaben der direkte Wiederaufstieg und die bisher sehr gute Saisonleistung nach Rückkehr in die Regionalliga Südwest den Ausschlag für die Wahl zur Mannschaft des Jahres. Das Team von Trainer Mirko Pesic belegte bei der Wahl mit deutlichem Vorsprung Platz eins vor den C-Jugendfußballern des TuS Wiebelskirchen als Aufsteiger in die Verbandsliga und der Judo-Männermannschaft des TuS 1860 Neunkirchen.
Als beste Neunkircher Nachwuchssportler 2009 wurden die Ausnahmeschwimmerin Florence Pfeffer vom Schwimmverein Neunkirchen und Hockey-U 16-Nationalspieler Jonas Neurohr vom HTC Neunkirchen ausgezeichnet.